Meine Bewerbung ist angenommen worden und sogar Linköping als Wunschort hat geklappt – wenn auch vorerst unter Vorbehalt, da noch ein sog. Learning-Agreement ausgehandelt werden muss, wo drin steht, was ich an der Uni alles belegen oder erarbeiten werde. ↩
Nun heisst es, Kontakt mit Professoren an der LIU aufnehmen und einen vorläufigen Stundenplan zusammenstellen. Es muss ein Aufnahmeformular für die schwedische Uni ausgefüllt und unterschrieben und gleichzeitig noch ein Antrag auf einen Wohnheimplatz gestellt werden.
Die Auswahl für meine möglichen Kurse hat sich auf "Human Centered Systems (HCS)" eingeschränkt. Dabei kommen speziell das "Department of Computer and Information Science (IDA)", das "Cognitive Systems Engineering Laboratory (CSELAB)" und die "Interaction and Service Design Research Group (IxS)" in Frage. ↩
Der Februar ist bekanntlich ein kurzer Monat und deshalb auch schon fast zu Ende. Viel erreichen konnte ich mit meinen Vorbereitungen nicht, auch aufgrund meiner Prüfung. Wenigstens im Internet hab ich allerdings etwas recherchiert – hier einige interessante Links zum stöbern und informieren:
Schon bei der Bewerbung sollte man angeben, wie man sein Auslandssemester finanzieren möchte. Schon eine ganze Weile mache ich mir darüber Gedanken. Am Besten wäre es, direkt bei einer Firma zu arbeiten, die mich anschliessend übernehmen könnte und in meinem Interessenbereich liegt – also etwas mit Web-Entwicklung und User-Interfaces zu tun hat. Direkt in Linköping befindet sich die schon erwähnte UserLane AB.
Über das Blog 456bereastreet von Roger Johansson bin ich auf dessen Arbeitgeber NetRelations aufmerksam geworden. Diese Firma befindet sich in Göteborg. Ein anderer Blogger – Jeena Paradies – ist vor einer Weile nach Schweden in die Nähe von Göteborg ausgewandert. Erst war er freiberuflich tätig, nun hat er eine Festanstellung. Vielleicht ergibt sich darüber ein Kontakt?
Auch eine Idee ist Sveriges Television (SVT) oder Sveriges Radio (SR) – speziell die deutsche Redaktion, wo ich mir unter anderem den Podcast anhöre. Ich muss mir mal noch etwas genauer die entsprechende Seite beim SVT dazu durchlesen.
Kurzer Nachtrag: gerade schaute ich mir die Seiten von wishlistr.com an und dazu ein kleines Video. Dabei fiel mir der sich unterscheidende URL digitalvenues.se auf - diese gehört zu einem kleinen Webbüro in Göteborg, welches sich so wie ich ebenfalls mit zugänglicher und standard-basierter Webseitenentwicklung beschäftigt. Dort frag' ich wohl auch mal nach, wie es mit einem Job aussieht :-)
Sollte sich von diesen oder noch zu findenden Möglichkeiten keine als geeignet herausstellen, bleibt als letzte Variante die Aufnahme eines Kredites für meine Zeit in Schweden. Ich hab ja mit meinem (schon lange beendeten) Bafög noch nicht genug Schulden am Hals ;-)
"Südpakete" mit ordentlichem Brot und vor allem Kaffee werde ich auf jeden Fall zusätzlich brauchen. In unseren bisherigen Urlauben fand ich leider keinen würdigen Ersatz für meinen geliebten Dallmayr Prodomo. Und an Brot ist in Schweden bekanntlich eine grosse Auswahl vorhanden, jedoch wird fast alles recht süss gebacken. ↩