Meine Wahl die Kurse betreffend hat sich leicht geändert. Als erstes steht ein Intensivkurs für Schwedisch auf dem Programm (den gesamten August über), dann folgt im ersten Teil (ht1) nichts weiter. Im zweiten Teil (ht2) gibts dann IT-Infrastrukturen und was zur Computer-Sicherheit zu hören.
Auf Nachfrage habe ich erfahren, dass ich auf jeden Fall das Formular für die "Faculty of Arts and Sciences" ausfüllen muss – schliesslich hat meine Uni (zumindest das Nordeuropa-Institut) nur mit diesem Institut eine Vereinbarung geschlossen. ↩
Auch meiner Haftpflicht-Versicherung hatte ich geschrieben, ob ich für die Zeit in Schweden versichert wäre. Recht schnell wurde mir geantwortet, dass ich laut Vertrag bis zu einem Jahr auch im (europäischen) Ausland voll versichert bin – das klingt doch sehr gut. ↩
Immer rede ich davon, dass ich meine Diplomarbeit schreiben möchte, doch bisher habe ich nichts zu meinen Überlegungen zu möglichen Themen geschrieben.
Schon für meine Studienarbeit hatte ich folgendes als Thema überlegt:
accessibility and consistency of the GUI in computer operating systems
.
Denn auch die Mac OS X Oberfläche ist nicht mehr das, was sie einmal war – recht einheitlich vom Aussehen.
Nachdem ich bei Uwe Aßmann an der LiU.se über das Thema "SemanticWeb" stolperte, fielen mir sofort Microformats als ein Beispiel ein, womit ich mich in der
letzen Zeit öfter beschäftigte. So formte sich meine neue
Idee:
reasonable usage of semantics and the semantic web in the field of creating usable and accessible websites
.
Schon lustig, dass selbst auf Englisch der Titel so lang ist, wie man es sonst nur von deutschsprachigen her kennt ;-)
↩
Nein, leider geht das (zur Zeit) nicht. Aber träumen darf man doch noch :-) Anhand der Signatur in einer weiteren Absage-eMail bin ich auf Schweden-Immobilien aufmerksam geworden. Über diese Seite gelangte ich weiter auf Schweden1, eine weitere Immobilien-Seite.
Eine weiterer "Fastighetsmäklare" ist Ekeby. Das Angebot dort ist nicht sehr gross, aber ein paar schicke Hässchen finden sich auch dort. Allerdings sind die Tapeten oder die Einrichtungen sehr gewöhnungsbedürftig.
Teilweise schon schick, was dort angeboten wird: meist eigene Wasserver- und entsorgung, riesige Grundstücke und – mit Deutschland verglichen – recht moderate Preise. ↩
Es ist leider nicht so leicht, bei den vielen Möglichkeiten für eine Diplombetreuung durchzusehen.
Das Einfachste wäre, ich würde an einer Uni in Schweden (möglichst der LiU.se) einen Professor finden, bei dem ich mein Diplom schreibe und dieser ist gleichzeitig mein Hauptbetreuer. Im Idealfall nimmt er mir das Diplom auch komplett ab, ohne einen weiteren Gutachter in Deutschland. Das funktioniert dann wahrscheinlich nur über einen Erasmus-Austausch.
Eine weitere Möglichkeit ist, einen Job zu finden und dort jemanden als Ansprechpartner und Gutachter für mein Diplom zu haben. Allerdings können oder wollen viele Firmen mit dem Thema Diplom nichts anfangen. Da hilft nur weiter versuchen und größere Firmen finden.
Als vorletzte Variante bleibt eine Betreuung hier in Deutschland und ein Job zum Geldverdienen und "dort sein" in Schweden. Wichtig dabei ist zu klären, ob es mit der Betreuung trotz der weiten Entfernung klappt. Sonst bleibt als allerletztes nur, das Diplom noch hier in Deutschland zu schreiben. Wenigstens die Einkommensfrage stellt sich dann nicht wirklich. Mein bisheriger Vertrag beim DLR geht noch bis Ende des Jahres.
Auflösung: Nach Auskunft meiner zuständigen Studienberaterin brauche ich auf jeden Fall mindestens einen Gutachter = Prof hier an meiner Uni und kann entweder mich komplett hier betreuen lassen und in Schweden arbeiten oder habe in Schweden direkt vor Ort einen Betreuer. Dieser muss nicht zwingend einen akademischen Grad haben. ↩
Heute war es endlich soweit. Ich habe mir die Unterschrift von Herrn Wulff geholt, noch eine Liste mit den besuchten Kursen ausstellen lassen und dann die Bewerbung und den Antrag auf einen Wohnheimplatz weggeschickt. Per Express kostet der Spass für jeden Brief 7,50 Euro. Ganz schön happig, aber so ist es mir lieber, als dass es zu spät ankommt.
Was noch aussteht ist mein Englisch-Test und der formale Nachweis, dass mir meine ausgewählten Kurse etwas für mein Studium nützen. Ausserdem gilt es zu klären, dass mein Diplom, wenn ich es an der Uni schreibe, gegebenenfalls mit ECTS-Punkten als Studienleistung angerechnet wird. ↩
Über Ostern sind mir eine Menge Jobangebote in die Finger geraten, wo ich mich unbedingt bewerben möchte/werde. Eins davon ist bei eniro.se – dem schwedischen "Alleswisser". Zusätzlich stehen op5 und telenor auf dem Plan. Bei mandator sieht es sogar danach aus, könnte man sie direkt wegen einer Diplombetreuung ansprechen. ↩
Mit meiner "guten alten" Sparkasse werde ich in Schweden wohl nicht weit kommen. Eine Kreditkarte kostet mich dort einiges und mit den Gebühren für's Geld abholen sieht es auf Dauer auch nicht so gut aus. Gerade wenn ich in Schweden arbeite wird es besser sein, wenn ich eine dortige Bank habe, damit es mit den Überweisungen einfacher wird. Sollte ich mir ein Prepaid-Telefon zulegen, wird es so auch einfacher, die Karte aufzuladen.
Eine weitere (zusätzliche?) Idee wäre ein Konto bei der DKB. Noch sind mir einige Dinge unklar, so dass ich mich noch nicht entschieden habe. ↩
An manche Dinge denkt man gar nicht: wie das zum Beispiel mit dem Haare schneiden wird in Schweden. Hier schneidet mir Lutz immer die Haare – beim Friseur war ich in meinem ganzen Leben noch nicht. Muss ich dann immer warten, wenn ich mal nach Berlin fahre oder wenn Lutz mich besuchen kommt?
Was jedoch viel wichtiger ist, wie ist es dort mit Wäsche waschen? Im Studentenwohnheim wird sich vielleicht eine Gemeinschafts-Waschmaschine finden, doch wenn ich eine eigene Wohnung haben sollte, ist wahrscheinlich keine drin. Obwohl – vieles wird ja (teil)-möbliert vermietet. Und Vermietungen an sich sind eh nicht so verbreitet. Dann würde es heissen, sich einen Waschsalon zu suchen. Zumindest bei unseren Urlauben ist mir so etwas noch nicht aufgefallen. Doch da sucht man sowas ja nicht ;-) ↩
Heute hiess es mal wieder, einigen meiner Bewerbungen hinterher zu telefonieren. Richtig erfolgreich war ich dabei allerdings nicht.
Bei der ersten Firma war die eMail wohl gar nicht erst angekommen, daher sollte ich diese doch einfach noch einmal senden. Im Gespräch machte mir die Dame jedoch nicht allzu viel Hoffnung, dass es mit einem Job oder Betreuung klappen könnte. Die nächste Firma hatte meine Mail bekommen und sie wurde auch an die Chefs weitergeleitet. Allerdings gibt es weder zu ihr noch zu mir bisher eine Rückmeldung: "Da müssen Sie sich leider noch etwas gedulden.". Der dritte Anruf führte mich meinem Ziel auch nicht näher – die zuständige Mitarbeiterin sei gerade in einem Meeting, ich solle es in ca. einer Stunde wieder versuchen. Nur ist bisher trotz mehr Zeit keiner ans Telefon gegangen..
"Probier doch mal einen Prof an der Linköpings Universitet", dachte ich mir. Dort musste ich allerdings erfahren, dass Uwe Aßmann gar nicht mehr dort beschäftigt sei, er wäre jetzt in Dresden. Nach ein paar Weitervermittlungen in Sekretariate hatte ich dann jemanden dran, der sogar deutsch sprach. Er hörte sich mein Anliegen an und war sehr begeistert von dem Thema meiner geplanten Diplomarbeit und konnte mir noch zwei weitere Namen nennen, bei denen ich es versuchen soll. Allerdings steht Jan Maluszynski kurz vor der Pensionierung und ist in einem leicht anderen Bereich tätig.
So schrieb ich denn an Mattias Arvola (hier seine private Seite) um zu erfahren, dass auch er nicht mehr lange an der Uni sei und ich mich mit Stefan Holmlid in Verbindung setzen solle. Das hab ich schon getan, allerdings bisher ebenfalls keine Rückmeldung erhalten. Also auf zu einem neuen Anruftag! ↩
Früh um 10 Uhr ging's los. Ich hatte mit viel mehr Leuten gerechnet, so zehn bis zwanzig, nachdem mir die Sekretärin am Telefon Angst machte, ich würde fast keinen Platz mehr bekommen. Wir waren grade mal zwei Hanseln – plus ein Mädel, was nur den schriftlichen Teil noch einmal machen wollte, um sich zu verbessern.
Nach einer kurzen Erklärung was uns erwartet (Hörtest, Lesen und Fragen beantworten, Essay schreiben und anschliessend mündliche Konversation) fing der Hörtest an. Zwar sauber und recht deutlich aber auch schnell hörten wir eine Art Reisebericht eines Reporters zu den Shetland Islands. Dazu sollten wir zu mehreren Themengebieten Stichpunkte aufschreiben, was wir von dem Text verstanden haben.
Anschliessend bekamen wir eine A4-Seite mit dem Ausschnitt einer Biografie zu lesen, zu der es als Mulitple Choice Aufgaben das zutreffendste anzukreuzen galt. Direkt danach konnten wir uns ein Thema von drei vorgegebenen aussuchen, zu dem wir ca. 200 Wörter schreiben sollten (jeweils Pro und Contra): Entweder zu unserem Studium und was wir Studenten empfehlen würden, die das gleiche studieren wollen, zur Mobilität bei einem Auslandssemester oder noch irgendwelche wirtschaftlichen Betrachtungen – das hab ich vergessen, war auch ein doofes Thema. Ich entschied mich für das erste.
Zum Schluss folgte ein kurzes Gespräch über das von mir geschriebene Essay. Da ich darin auch meine Schwedenpläne erläuterte unterhielten wir uns darüber, was ich an Schweden besser finden würde, warum ich dort hin möchte etc. ↩
Nach meinen heutigen Telefonaten könnte man meinen, eMails nach Schweden verschwinden einfach in einem schwarzen Loch. Oder die Spam-Filter sind so hart eingestellt, dass kaum etwas durchkommt. Anders kann ich mir nicht erklären, dass es so oft vorkommt, dass Firmen meine eMails nicht erhalten haben.
Was natürlich auch möglich ist, dass sie die Post "nicht haben" und sich um eine Antwort drücken wollten. Doch meist geht es nach einem erneuten senden dann recht schnell – (bisher) mit den Absagen.
Dafür gab es wenigstens einen kleinen Lichtblick: Futurniture hat sich sehr schnell – nach ca. drei Stunden – gemeldet. Es gibt zwar wenig Raum für neue Mitarbeiter, aber er wird mal sehen, was sich machen lässt. Das klingt doch mal gut. ↩
Wie ist das mit dem Stipendium, wird das als Einkommen im Sinne der Steuer und für die Krankenkasse etc. angerechnet? ↩
An meiner Studienarbeit gibt es nun doch noch ein paar Kleinigkeiten zu verbessern. Die Quellenangaben müssen der DIN entsprechen und die dabei verwendeten Fussnoten sollen durchgehend aufsteigende Zahlen erhalten. Nicht wie bisher, dass bei jeder neuen Seite von vorne begonnen wird zu zählen.
Ausserdem habe ich mein Thema etwas stark durch (m)eine rosarote Brille geschrieben – es werden nur Vorteile genannt, auf Nachteile gehe ich allerdings nur am Rande ein.
Auch für meine Erasmus-Bewerbung gibt es noch 'was zu tun: ich muss ein formales "Learning Agreement" ausfüllen und einen pro-forma Stundenplan für die "Faculty of Arts & Sciences" schreiben und an die LiU.se schicken. Folgende Kurse scheinen recht interessant und nicht zu fachfremd zu sein:
Letztens bin ich über interessante und amüsante Artikel in einem Blog gestossen: "Ausgeliefert - Paketdienste in Schweden" und "Die spinnen, die Schweden!". ↩